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Hilfe für Kubas Bevölkerung

Der Hurrican mit dem anspielungsreichen Namen "Ike" (Spitzname des US-Präsidenten Eisenhower, in dessen Amtszeit die kubanische Revolution militärisch siegte) hat auf mehreren Karibik-Inseln, darunter auf Kuba, fürchterlich gewütet.

Infolge der Evakuierungsplanungen und Schutzmaßnahmen hat der Sturm, der mehrere Tage lang über die gesamte Insel hinweg gezogen ist, nur wenige Menschenleben gekostet. Er hat aber einen großen Teil der ohnehin maroden Infrastruktur des Landes zerstört und die Ernten so weit vernichtet, dass der Bevölkerung eine Hungersnot droht.

In dieser verzweifelten Situation hat die kubanische Regierung die US-Administration ersucht, die Wirtschafts-Blockade aus humanitären Gründen zeitweise zu lockern, damit Baumaterialien und Lebensmittel im Ausland gekauft werden können. Sogar die Exilkubaner in Miami, als Kommunistenfresser und strikte Befürworter der Blockade bekannt, haben dieses Ansinnen unterstützt, weil sie wissen, dass es ihre Verwandten sind, die auf Kuba Hunger leiden werden und Einschränkungen hinnehmen müssen, die über das gewohnte Maß weit hinausgehen.

Die US-Administration hat jegliche Lockerung des Embargos abgelehnt, wohl in der Hoffnung, den Sturz des verhassten "kommunistischen" Regimes über Hungerrevolten und die Schädigung des Tourismussektors beschleunigen zu können. Damit zeigt sie eine bemerkens- und verachtenswerte Menschenfeindlichkeit.

Die Georg-Weerth-Gesellschaft e.V. ist Kuba in besonderer Weise verbunden. Wir können mit unseren schwachen Kräften wenig dazu beitragen, die materielle Situation der kubanischen Bevölkerung zu verbessern. Vor allem ist mit Geld allein nicht geholfen. Es geht darum, von den Spenden Hilfsgüter zu kaufen und diese nach Kuba zu transportieren. Dazu sind wir nicht in der Lage.
Deshalb rufen wir dazu auf, Spenden auf das

Sonderspendenkonto beim Parteivorstand DIE LINKE/Cuba si
Konto-Nr. 4382 210 000
Berliner Bank, BLZ 10020000

zu überweisen. Verwendungszweck: Kuba muss überleben

Wir haben erhebliche Differenzen mit der Partei "DIE LINKE", sehen aber keine praktische Alternative zu einer Organisation wie "Cuba si", die seit Jahrzehnten erfolgreich materielle Solidarität mit Kuba organisiert.