Texte von Georg Weerth
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Erklärung einiger Hausversammlungsmitglieder dazu, warum in der Alten Pauline nach dem Willen ihrer Führungsclique keine proisraelischen Veranstaltungen stattfinden dürfen. Sie wurde vor Beginn der Lesung auf dem Parkplatz der Justizverwaltung Detmold verlesen und als Flugblatt verteilt. Die bis dato unbekannte "Antifaschistische Aktion Detmold" sah in einem "Offenen Brief" an die Hausversammlung in diesem Vorgang "geistige Brandstiftung". (Der auf der Hausversammlung verabschiedete und auf der Homepage der Alten Pauline veröffentlichte Text zur Georg-Weerth-Gesellschaft e.V., Detmold ist auf einem intellektuellen Niveau, das eine konstruktive Auseinandersetzung nicht mehr erlaubt.
Wir möchten deshalb hier nur darauf hinweisen, dass nur ein einziges Zitat aus einer Veröffentlichung der Georg-Weerth-Gesellschaft stammt, nämlich das aus dem "Offenen Brief" des "Bündnisses gegen Antizionismus", an dem die GWG beteiligt war.
Alle anderen Zitate stammen nicht von der GWG. Für sie sind andere Organisationen oder Einzelpersonen verantwortlich.)
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Dieses Flugblatt wurde anläßlich der antideutschen Demonstration gegen den Naziaufmarsch am 13. März 2004 in Bochum geschrieben. Der Titel ist ein Zitat Heinrich Himmlers, Reichsführer SS, eine Bemerkung von 1945 an seinen Untergebenen Adolf Eichmann.
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Entstanden ist dieses Flugblatt ursprünglich für den Protest gegen einen Vortrag eines Vertreters der Deutsch-Arabischen-Gesellschaft in der VHS Detmold, daher der Titel. Es liefert allgemeine Informationen zum Nah-Ost-Konflikt und seiner deutschen Rezeption sowie der Bedeutung des Antisemitismus dabei.
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Wie der Titel schon sagt, analysiert dieses Flugblatt die Motivationen deutscher Antizionisten respektive so genannter Palästina-Freunde.
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Dem Titel entsprechend erklärt dieses Flugblatt, inwiefern Yassir Arafat ein Lügner, ein Antisemit und ein Terrorist ist bzw. war.
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Dieses Flugblatt thematisiert die Rolle, die der Nationalsozialismus bei der Entstehung des Nahostkonflikts gespielt hat, und zeigt den prägenden Einfluss der historischen Verbindung von nationalsozialistischem und islamischem Antisemitismus sowohl auf den heutigen palästinensischen Befreiungskampf als auch auf dessen Rezeption in Deutschland.
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Entstanden ist dieses Flugblatt auf dem Höhepunkt der neuen deutschen Friedensbewegung vor dem Dritten Golfkrieg. Nach dem Sturz Saddams wurde es geringfügig aktualisiert. Es thematisiert den Krieg, den der Irak seit 1948 gegen Israel führte, und die Motive deutscher Pazifisten, diesen Krieg auszublenden bzw. zum Frieden zu erklären. Zudem wird der geschichtsrevisionistische Kriegsbegriff der deutschen Friedensbewegung kritisiert, der z.B. nicht mehr zwischen nationalsozialistischem Vernichtungskrieg und alliiertem Verteidigungs- oder Interventionskrieg differenziert, sondern alles in ununterschiedenem Menschheitsverbrechen aufgehen lässt.
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Nach der Veröffentlichung von Informationen über einen ehemaligen KZ-Kommandanten, der seit Jahrzehnten unbehelligt in einer lippischen Kleinstadt lebte, wurden bei Antifaschisten vom Bielefelder Staatsschutz Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die damaligen Vorgänge und ihre Hintergründe sind in diesem Flugblatt dokumentiert. (Der betreffende Lagerkommandant ist inzwischen in hohem Alter friedlich verstorben )
Siehe hierzu auch die Presseerklärung Stellungnahme zu den Hausdurchsuchungen und Vorwürfen im Fall Titho.
Anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels diskutieren über das Verhältnis der deutschen Linken zu diesem Staat
Die Deutschen mögen ihre Bundeskanzlerin aus rätselhaften Gründen noch so sehr lieben und sie mag mit Preisen überhäuft werden, in einem Punkt ihrer Außenpolitik findet sie aber wenig Zustimmung: Ihr positives Verhältnis zu Israel wird nur zähneknirschend akzeptiert. Deutsche sind weltweit nicht gerade für eine staatskritische Haltung bekannt, aber die "Kritik an Israel" ist ein beliebterer Volkssport als der nordische Fußmarsch. Das "palästinensische Volk" dient weiten Kreisen als Projektionsfläche für erfolgreichen Widerstand gegen ungeliebte "Besatzung" und rangiert wahrscheinlich nur vorübergehend in der Hitparade der "Widerstandsbewegungen" auf dem zweiten Platz hinter den tibetischen Kämpfern für die Rückkehr zu einer barbarischen Gesellschaftsordnung.
Wer wie die meisten Deutschen die kapitalistische Moderne immer noch als eine entartete, von finsteren Kräften aufgezwungene Variante eines "eigentlich" ganz passablen Wirtschaftssystems sieht, der ist nicht in der Lage und willens, den Kapitalismus zu kritisieren. Er hat Sehnsucht nach einem Kapitalismus ohne die vermeintlichen "Auswüchse", nach volksgemeinschaftlich organisierter Mehrwertproduktion.
Die deutsche Linke, insbesondere ihre organisierte und auf parlamentarische Einflussnahme ausgerichtete linkssozialdemokratische Fraktion, die sich seit kurzer Zeit "Die Linke." nennt, steht in einem Prozess der Neubestimmung ihrer Position zu Israel. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und einige Ortsverbände haben versucht, den antizionistischen Konsens in Frage zu stellen. Vorläufiger Höhepunkt war die Rede Gregor Gysis zur "Haltung der deutschen Linken zum Staat Israel", die seitdem in der Partei und darüber hinaus sehr kontrovers diskutiert wird, weil sie den auch dort verbreiteten "Antizionismus" in Frage stellt.
Flyer zum Download
Auszugsweise Mitschnitt der Veranstaltung im MP3-Format auf der Audio-Seite. Dort findet sich auch ein Mitschnitt der Veranstaltung mit Karlheinz Dellwo vom April 2008 (MP3, 45,4 MB) zum Download.
Weltmeister in der Vergangenheitsbewältigung würden die Deutschen am liebsten genannt werden, weil sie von sich selbst die Vorstellung entwickelt haben, sie würden sich seit 1945 unaufhörlich und intensiv mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschland beschäftigen und durch das Lernen aus der Geschichte sowohl individuell bessere Menschen geworden sein, wie auch als Nation und Staatsvolk zivilisierter und rundherum liebenswert.
Erstaunlich ist, dass die Deutschen sich diese Leistung zurechnen, ohne wirklich Genaues über die Verbrechen Nazi-Deutschlands zu wissen.
Die völlig zu Unrecht als ewig und unablässig empfundene Konfrontation mit den Verbrechen zwischen 1933 und 1945 hat offensichtlich zu nicht viel mehr geführt als zur Anerkennung der Tatsache, dass tatsächlich fürchterliche Verbrechen in deutschem Namen begangen worden sind. Viele kommunale Hobbyhistoriker haben immerhin sich und andere davon überzeugt, dass vor Ort von den Nazis Menschen inhaftiert, deportiert, gequält, ermordet worden sind, weil sie als politische Gegner, als Juden oder aus anderen Gründen als nicht lebenswert galten.
Was Nazi-Deutschland aber zum Beispiel auf dem Balkan direkt oder über die Einrichtung von Satellitenstaaten (wie Kroatien) verbrochen hat, wird hierzulande kaum zum Thema.
Zeev Milo hat als junger kroatischer Jude die Versuche der Deutschen, auch die Juden auf dem Balkan auszurotten, mit knapper Not überlebt. Zu seiner Odyssee, die ihn über viele Stationen nach Israel führte (wo er noch heute lebt), gehörte auch eine Phase des Kampfes mit den kommunistischen Partisanen des Marschalls Tito, denen es als einzige Widerstandsbewegung in Europa gelungen ist, die Deutschen aus eigener Kraft zu besiegen.
Milo berichtet von seinen Erlebnissen und Erfahrungen von 1941 bis 1945 und ordnet diese in die historischen Ereignisse jener Zeit ein.
Sein 2002 in Deutsch erschienenes Buch kann auf der Veranstaltung erworben werden.
unter dem Motto: "Es ist gut, daß ich kein deutscher Lyriker bin, sonst hätte ich Anwartschaft auf die Hölle!"
Dazu noch ein Hintergrundpapier: Informationen und Analysen zu den Schwierigkeiten, eine derartige Veranstaltung gegen die regionale "linke Antifa" durchzusetzen.
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Die Ankündigungstexte sind Aufsätzen von Joachim Bruhn entnommen.
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Der Ankündigungstext stammt vom Konkret-Literaturverlag.
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Nach der Veröffentlichung von Informationen über einen ehemaligen KZ-Kommandanten, der seit Jahrzehnten unbehelligt in einer lippischen Kleinstadt lebte, wurden bei Antifaschisten vom Bielefelder Staatsschutz Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Siehe hierzu auch das Flugblatt Hausdurchsuchung bei Detmolder Antifaschisten.
2002 gab es eine Bundestagswahl. Da legte sich auch die lokale Organisation der grünen Partei mächtig ins Zeug, um den Erfolg von Joseph Fischer und Konsorten zu befördern. Wir fanden das so abstrus, dass wir uns der Mühe einer Parodie unterzogen. Kein offener Brief, aber doch ein offener Angriff. Den haben uns die Angegriffenen nicht verziehen. Somit erklären sich einige Ausfälle gegen uns, zu denen sie erst Jahre später den Mut fanden. Schon damals aber ziehen sie die "Paulinenkids" der Undankbarkeit. Inzwischen haben sie die "Kids" durch eine "Verwaltung" ersetzt, die eher in ihrem Alter ist und außer Dankbarkeit für die Grünen nur noch Hass auf die GWG kennt.
Im autonomen Kultur- und Kommunikationszentrum Alte Pauline war für den 25.4.2003 ein Konzert mit der Berliner Band "Surrogat" angesetzt. Es wurde mit großer Mehrheit der Hausversammlung der Alten Pauline abgesagt. Für eine (öffentliche) Begründung der Absage konnte dagegen kein Beschluss gefasst werden. Deshalb hat ein Teil der Hausversammlung in eigenem Namen diesen von zwei Mitgliedern der GWG verfassten offenen Brief unterzeichnet.
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Um die Absage des Surrogat-Konzerts (s.o.) und ihre öffentliche Begründung hatte sich ein Streit in der Alten Pauline entwickelt. Dabei kristallisierte sich eine Fraktion innerhalb des Hauses heraus, die gegen die GWG hetzte und ihr einen Brief mit Falschdarstellungen und infamen Vorwürfen schrieb. Hierauf hat die GWG diese offene Antwort verfasst.
Wie sich inzwischen herausgestellt hat, war diese Auseinandersetzung der Auftakt einer Schmutzkampagne aus Verleumdungen und Unterstellungen, die seitdem (nicht nur in der Alten Pauline) gegen die GWG im Allgemeinen und einzelne Mitglieder im Besonderen geführt wird und die Ende Mai 2004 dazu führte, dass Mitglieder der Hausversammlung, die von den anderen der Mitgliedschaft in der GWG verdächtigt wurden, von einem externen mobilen Einsatzkommando der Antifa aus dem AJZ Bielefeld gewaltsam aus dem Haus geworfen wurden. Auf der Basis abstruser und absurder Vorwürfe wurde ihnen allen ein "Hausverbot" ausgesprochen.
Im September 2001 feierte die K.I.D. e.V. als Trägerin der Alten Pauline das 20jährige Bestehen des Hauses unter anderem mit einer Kundgebung auf dem Detmolder Marktplatz. Die GWG gratulierte und kritisierte gleichermaßen.
Persönliche Erklärung des Vorsitzenden der GWG auf der Hausversammlung der Alten Pauline am 29.04.04 (Anmerkung: Der Autor dieser Erklärung hat aufgrund eines "Offenen Briefes" der AA-D inzwischen auch ein so genanntes Hausverbot in der Alten Pauline erteilt bekommen, das er selbstverständlich nicht als legitim betrachtet.)
Aktualisierung: 02.11.2008