Djihad und Judenhass

Über den neuen antijüdischen Krieg

heißt das gerade erschienene Buch von Matthias Küntzel.

Im Zentrum der Darstellung Küntzels steht die Geschichte des Islamismus und Djihadismus, die er anhand der Entwicklung der 1928 gegründeten ägyptischen Muslimbrüder nachzeichnet und analysiert.

Diese „Erfolgsstory“ reicht von den Besuchen des Muftis von Jerusalem, Haji Amin Al-Husseini, in den deutschen Vernichtungslagern Auschwitz und Majdanek bis hin zu dem panarabischen Kampf gegen Israel unter dem ägyptischen Militärdiktator Nasser. Sie umfasst die Entwicklung des Islamismus in Palästina mit Beihilfe des ehemaligen Muslimbruders Jassir Arafat genauso wie den antiisraelischen Terror der Hamas.

Die Entwicklung des Islamismus und Antizionismus wirft auch aktuelle Fragen auf, die Küntzel in seinem Buch zu beantworten weiß:

Weil, so wird Küntzel zeigen, die treibende Kraft hinter dem Djihadismus nicht der Antikolonialismus, sondern der Antisemitismus, der Hass auf Israel und die Juden ist.


Matthias Küntzel, geboren 1955, lebt in Hamburg, ist Politologe und Berufsschullehrer. Neben diversen Zeitschriftenbeiträgen, u.a. für die Konkret und die Bahamas, ist er Buchautor. Er ist u.a. Ko-Autor des Buches Goldhagen und die deutsche Linke (Berlin 1997). Sein neues Buch Djihad und Judenhass — Über den neuen antijüdischen Krieg ist bei ça ira, Freiburg, erschienen.


Dienstag, 21. Januar 03, 18.00 Uhr

Universität Bielefeld, Hörsaal 10


Eine Veranstaltung des Bündnisses gegen Antisemitismus und Antizionismus
in Zusammenarbeit mit dem AStA der Universität Bielefeld

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