Informations- und Diskussionsveranstaltung mit
Moshe Zuckermann, Direktor des Instituts für Deutsche Geschichte der Universität Tel Aviv
Hermann L. Gremliza, Herausgeber der Zeitschrift konkret, Hamburg
Thomas Ebermann, Autor, u.a. der Zeitschrift konkret, Hamburg
Dienstag, 22. April 18 Uhr
Hörsaal 4
Universität Bielefeld
Verwirrender war die Lage nie: Deutsche Kommunisten ergreifen wie die deutsche Rechte im Kampf gegen Israel die Partei der Palästinenser. Antideutsche Linke verteidigen Israels regierende Rechte, israelische Kommunisten gelten ihr als Handlanger islamistischen Terrors. Man hört Rufe: Antisemiten, Zionisten, Philosemiten, Rassisten, Imperialisten.
Der in Israel geborene Moshe Zuckermann, Direktor des Instituts für Deutsche Geschichte der Universität Tel Aviv, ist mit 21 Jahren von Frankfurt nach Israel emigriert. Es war, sagt er, die erwachsene Entscheidung eines jungen linken Zionisten. Inzwischen hat er sich vom Zionismus verabschiedet. Heute wird Zuckermann, Autor von Zweierlei Holocaust Der Holocaust in den politischen Kulturen Israels und Deutschlands (1998), in dem er als radikaler Kritiker der israelischen Politik und Gesellschaft auftrat, von Gegnern Israels als Antizionist in Anspruch genommen. Im Gespräch mit den KONKRET-Autoren Thomas Ebermann und Hermann L. Gremliza räumt er mit Missverständnissen dieser Art auf.
Eine Veranstaltung der Georg-Weerth-Gesellschaft
Mit freundlicher Unterstützung von:
AStA der Uni Bielefeld, Autonomes Schwulenreferat,
Autonomes FrauenLesbenTransgender Referat,
Jugendreferat des DGB Bielefeld, Rosa-Luxemburg-Club
Informations- und Diskussionsveranstaltung